Bei der Feuerwehrwache Coburg suchte sich eine Hundehalterin Hilfe für ihren
Hund. Das Tier war in Kleingarnstadter Flur in ein Wasserrohr gekrochen und
steckte darin fest. Die letzte Hoffung der Besitzerin war die Feuerwehr. Die
Erstalarmierug erfolgte für die FF Kleingarnstadt um 14.50 Uhr. Diese
stellten fest, dass der Hund ca. 500m tief im Rohr steckt und sie mit ihren
zur Verfügung stehenden Mitteln nicht weiter kommen. Aus diesem Grund wurde
die FF Ebersdorf mit weiterem technischen Material nachalarmiert. Die
Position des Hundes konnte durch sein Bellen und mittels eines
Metalldetektors (Halsband) genau lokalisiert werden. Nun galt es das Tier
unverletzt ins Freie zu bekommen. Ein Bagger der Gemeindewerke Ebersdorf
wurde hinzugezogen. Dieser sollte das Steinrohr freigraben. Glücklicherweise
befand sich ca. 1m vom Hund entfernt ein Wartungsschacht, der durch den
Bagger freigelegt wurde. Den Helfern wurde nun klar, warum der Hund fest
steckt. Die letzten 70cm des Rohres waren völlig vereist. Mittels
Brechstangen, Pickel und Spaten konnte das Eis entfernt werden. Nun schaffte
es der Hund auch allein aus dem Rohr. Dieser hat die Aktion unverletzt
überstanden.
Beide, Hund und Halterin waren froh über den glücklichen
Ausgang. Die Frau bedankte sich herzlichst beim Einsatzpersonal
für die schnelle und professionelle Hilfe!