
Es war kurz vor 10 Uhr bis die letzten Teilnehmer
eintrafen. Sofort danach ging es auch schon los mit einem 30-minütigem
theoretischen Teil, der keineswegs langweilig war! Hier wurden Themen
wie die richtige Sitzposition, die entscheidend die Fahrzeugbeherrschung
beeinflusst, Geschwindigkeiten und deren Reaktions- und Bremswege, sowie
die Haftungsgrenzen der Reifen beleuchtet.
Nach einem Kaffee machten wir uns an den praktischen
Teil, der von zwei erfahrenen Fahrsicherheitstrainern geführt wurde. Los
ging es in einem abgesteckten Slalomparcours, welcher eine bewässerte
Gleitfläche beinhaltete, auf der man das richtige Handling für sein
Fahrzeug erfahren sollte. Diese Gleitfläche, welche eine schneebedeckte
Fahrbahn simulierte, begleitete uns den ganzen Tag bei fast allen
Übungen.


Im Anschluss daran übten wir, wie eine Gefahrenbremsung korrekt
auszuführen ist. Zur Steigerung wurden dann die gesammelten Erfahrungen
in kombinierte Übungen eingebaut, beispielsweise Gefahrenbremsung mit
Ausweichen etc.!
Alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit die Übungen
einige Male zu durchfahren. Jede Fahrt wurde sofort mit den Trainern
besprochen und es wurde erläutert, wie und warum sich das Fahrzeug so
verhalten hat.



Als letzte Übungseinheit stand dann die Kreisbahn,
ebenfalls mit Gleitfläche, an. Diesmal sind die Trainer mit in die
Fahrzeuge eingestiegen und begleiteten alle Teilnehmer. Sie erklärten
was es für Möglichkeiten gibt, um bei plötzlich auftretender Glätte im
Kurvenbereich zu reagieren.

Zu guter Letzt bekam noch jeder eine Teilnehmerurkunde.
Alles in allem eine gute Veranstaltung bei der man sehr viel lernen und
Erfahrungen sammeln konnte. Es wurden einem auch die Grenzen aufzeigt
und dass nur 2-3 km/h zwischen Gut und Böse entscheidend sein können.
Einziges Manko war die weite Anreise zu diesem Pilotprojekt. Man kann
nur hoffen, dass es in Serie geht und dieses Training in ganz Bayern für
mehr Maschinisten angeboten wird. Somit fährt dann auch mehr Sicherheit
bei Einsatzfahrten mit!