Am späten Nachmittag wurde die Alarmstufe V für
die A 73 ausgelöst, mit einem gemeldeten schweren Verkehrsunfall
zwischen Ebersdorf und Fahrtrichtung Suhl. Die Feuerwehren Ebersdorf,
Frohnlach und Sonnefeld rückten aus. Die FF Ebersdorf und die FF
Frohnlach befuhren die A 73 Fahrtrichtung Rödental; die FF Sonnefeld
blieb an der Auffahrt Ebersdorf auf Bereitschaft.
KBM Stefan Zapf befuhr die Strecke von Rödental kommend Richtung
Ebersdorf. Weder KBM noch Ebersdorf 11/1 konnten einen VU ausmachen.
Ebersdorf 11/1 setzte die Einsatzfahrt Richtung Norden weiter fort und
dreht schließlich Höhe Landratsamt. Die restlichen Einsatzfahrzeuge
drehten bei Rödental und machten sich auf dem Weg Richtung Lichtenfels.
Die FF Sonnefeld befuhr nach den regen Funkmeldungen die Autobahn bei
Ebersdorf Richtung Lichtenfels. Nach längerer Suche konnte auf Höhe KM
64,0 ein Verkehrsunfall ausgemacht werden; jedoch wieder auf der
Gegenspur von Lichtenfels kommend Richtung Ebersdorf.
Alle Fahrzeuge mussten wiederum bei der Ausfahrt Untersiemau drehen
und Richtung Ebersdorf auffahren ... man kann hier von Glück reden, dass
der Verunfallte beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr
schon aus dem Fahrzeug befreit war und rettungsdienstlich versorgt
wurde.
Zum Verkehrsunfall selbst ...
Ein VW-Golf kam aus Lichtenfels kommend an die Mittelleitplanke,
schleuderte über die Fahrspuren und brach nach rechts durch den
Wildschutzzaun. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb etwa 20 Meter von
der Autobahn auf dem Dach liegen. Beschwerlich kam hinzu, dass das
Fahrzeug in einem Morastloch mit knietiefen Wasser liegen blieb.
Die Feuerwehr wurde nur noch zu Sicherungsmaßnahmen und
Reinigungsarbeiten benötigt.
Während dieser Maßnahmen kam es zu einem Auffahrunfall an der
Einsatzstelle. Eine Verkehrsteilnehmerin fuhr auf einem Anhänger des
vorausfahrenden Fahrzeuges auf. Die Einsatzkräfte hatten hierbei großes
Glück, dass niemand verletzt wurde.
Die Einsatzmaßnahmen zogen sich etwa 2 Stunden hin.